Wir suchen Betriebe und soziale Einrichtungen in Schwachhausen und der näheren Umgebung, die Interesse an einer regelmäßigen Praktikums-Partnerschaft mit unserer Schule haben.
Für unsere sehbeeiträchtigten Schüler:innen suchen wir Betriebe mit den unterschiedlichsten Aufgabenfeldern. Angefangen von praktischen und einfachen Tätigkeiten, beispielsweise in einer Gärtnerei oder Handwerksbetrieben, bis zu komplexen Tätigkeiten, z.B. im Bereich IT.
Unsere Praktika finden immer in den ersten Wochen nach den Herbstferien statt und betreffen die Klassen 7-10.
Individuelle Absprachen sind aber jederzeit möglich.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann melden Sie sich gerne für weitere Informationen bei uns!
h.fastenau@schule.bremen.de
BO bedeutet Berufsorientierung.
Das heißt: Du überlegst, welchen Beruf du später machen möchtest.
Das ist nicht immer einfach.
Deshalb gibt es an jeder Schule eine Lehrerin oder einen Lehrer, die oder der hilft.
An unserer Schule bin ich das - Herr Fastenau.
Ich mache Angebote für die Schülerinnen und Schüler.
Ein Angebot ist die BO-Sprechstunde.
In jeder Sprechstunde kannst du mit mir sprechen, wenn du eine Frage hast.
Ich versuche, dir zu helfen.
Manchmal kenne ich die Antwort nicht sofort.
Dann suche ich gemeinsam mit dir nach der Antwort.
Wann und Wo?
Die Sprechstunde ist donnerstags in der 4. Stunde.
Ort: Lehrer:innenarbeitsraum
„Kein Abschluss ohne Anschluss“ spielt für die Berufsorientierung an unserer Schule eine große Rolle. Unser Ziel ist, dass die Schüler:innen unserer Schule am Ende der 10. Klasse eine berufliche oder eine schulische Perspektive hat.
Deshalb arbeiten wir mit der Agentur für Arbeit, der Jugendarbeitsagentur, dem Integrationsfachdienst und den Eltern zusammen und berücksichtigen die Förderangebote zur individuellen Berufswahlplanung von verschiedenen Partnern und Projekten (u.a. Werkstätten, Berufsbildungswerken, Betrieben, Praxisgruppe und das Perfekte-Lehrer-Dinner®)
Die Berufsvorbereitung beginnt in der Klasse 5 in den Fächern Deutsch und WAT (Wirtschaft/Arbeit/Technik) mit den Themen Informationstechnische Grundbildung, technisches Werken und Hauswirtschaft.
Ab der 8. Klasse finden sich in allen Fächern Anteile der Berufsvorbereitung wieder.
In der 7. Klasse findet ein zweiwöchiges Sozialpraktikum und in der 8. sowie 9. Klasse jeweils ein dreiwöchiges Betriebspraktikum statt. Die Praktika sollen den Schüler:innen bei der Berufsentscheidung und der Entwicklung von konkreten Berufsperspektiven helfen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Berufsvorbereitung an unserer Schule ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die für ein erfolgreiches Bestehen im Berufsleben grundlegend sind.
Neben den allgemeinen Schlüsselqualifikationen für den Arbeitsmarkt fördern wir in diesem Zusammenhang die lebenspraktischen Fertigkeiten als Teil der besonderen Schlüsselqualifikationen für unsere sehgeschädigten Schüler:innen .
Die Berufsorientierung gliedert sich in zwei Bereiche:
1. die berufliche Orientierung (Klasse ab Klasse 5)
2. die berufliche Entscheidung (Klasse 10)
Hier finden Sie den aktuellen Flyer zur Berufsorientierung:
Berufsorientierung Flyer (pdf, 219.6 KB)
Am 14.02.2022 waren wir in der Werkstattphase. Wir fuhren am Montag in die Schongauer Straße in das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen . Als wir vor Ort waren, zeigte uns ein Bäckermeister seine Backstube und erklärte uns seine Maschinen.
Wir fingen an, den vorbereiteten Teig mit einer Maschine in 30 Stücke zu teilen. Danach bekam jeder 12 Stücke. Wir nahmen drei Stück davon und rollten eine Rolle in einer Länge von 15 cm. Aus diesen Rollen machten wir z.B. Hefezöpfe und vieles mehr. Am nächsten Tag backten wir Baguette oder Brot und Süßgebäck.
Am dritten Tag waren wir beim EDV Bereich und lernten mit Excel zu arbeiten und machten Aufgaben dazu.
Am vierten Tag waren wir beim Friseur und lernten: Maniküre, Handmassage und wie man die Haare wäscht. Wir stylten die Haare einer Puppe und am Ende durften wir z.B. ein Peeling machen.
Wir haben in der Woche viel gelernt.
(Februar 2022)
Die 10. Klasse der Georg-Droste-Schule hat von August bis November wöchentlich an der Werkstattphase teilgenommen. Die Werkstattphase wurde an der ABS (Allgemeine Berufsbildende Schule) am Steffensweg ermöglicht.
Hier haben unsere Schüler:innen das Profil Ernährung und Verkauf kennengelernt. Jede Woche konnte zwischen zwei Bereichen ausgewählt werden: Zubereitung und Verkauf von Brötchen für die Hofpause der ABS oder die Herstellung eines Mittagessens und einer Nachspeise.
Im Bereich des Verkaufs haben unsere Lernenden Angebote für den Verkauf entwickelt und selbst hergestellte Produkte verkauft. Es wurden Kassiervorgänge durchgeführt und wichtige Anforderungen an den Verkäuferberuf kennengelernt.
Bei der Zubereitung des Mittagessens in der Schulküche wurden zunächst wichtige Richtlinien zur Arbeitssicherheit und Hygienevorschriften durchgenommen. Außerdem wurden Arbeitsabläufe geplant und fachliches Know-How zur Lebensmittelverarbeitung praktisch erprobt.
Das gemeinsame Verspeisen des zubereiteten Gerichts war für alle jedes Mal der krönende Abschluss.
Wir danken der ABS für eine tolle Zeit :)
(November 2020)
Am Freitag, 14.02.2020 besuchten Schüler:innen der Klassen 9-10 den Berufsinfotag des Berufsbildungswerkes in Bremen, um sich über einen möglichen Ausbildungsort nach der Schule zu informieren.
Im Berufsbildungswerk erhalten Menschen mit einer einer Beeinträchtigung die Möglichkeit eine Ausbildung zu machen oder auf diese vorbereitet zu werden.
Zu Beginn der Veranstaltung nahm unsere Schüler:innengruppe an einer Führung durch das Berufsbildungswerk teil. Leider konnte nicht in alle Bereiche der Einrichtung ein Einblick ermöglicht werden – das hätte leider den ganzen Tag in Anspruch genommen. Stattdessen konnte unsere Lernende sich Bereiche aussuchen, die sie besonders interessieren. Dazu zählten die Abteilungen: IT, Hauswirtschaft, Verkauf, Holzwerkstatt, Fahrzeugpflege & Gastronomie.
Nach der Führung hatten die Schüler:innen eigenständig Zeit in die Bereiche einen genaueren Einblick zu bekommen und die dort vorbereiten Projekte auszuprobieren (z.B. Cocktails mixen, Gemüse-Quiz, Pfannkuchen herstellen oder ein Schmuckkästchen aus Holz anfertigen und vieles mehr). Die größte Freude aber hatten die Schüler:innen beim Radlader-Fahren :)
(Februar 2020)
Mit dem Bulli fuhren wir dort hin und wurden herzlich im Kurshaus willkommen geheißen.
Am ersten Tag konnten wir uns über das Rehahaus informieren. Hier können alle Schüler:innen und Auszubildenden Orientierungs- und Mobilitätstraining bekommen, um z.B. selbstständig in die Stadt gehen zu können oder auch alle zwei Wochen alleine nach Hause zu fahren.
Zudem gibt es Unterricht in LPF (Lebenspraktische Fertigkeiten), um selbstständig kochen, putzen aber auch waschen und bügeln zu können. Damit man nach der Ausbildung selbstständig leben kann.
Des weiteren wurde uns das BTG (Blindentechnische Grundjahr) vorgestellt. Hier können blinde Menschen Punktschrift in Kurz- und Vollschrift erlernen, den Umgang mit dem PC und weiteres, was sie vor der Ausbildung schon können müssen, um den Ausbildungsinhalten folgen zu können.
Am Nachmittag durften wir eine Unterrichtsstunde im BVJ (Berufsvorbereitungsjahr) erleben. Hier trafen wir eine ehemalige Schülerin unserer Schule. Hier können Schüler:innen verschiedene Berufe erkunden und schon Vorwissen für die Ausbildung sammeln.
Am Spätnachmittag haben wir den Weihnachtsmarkt besucht und bei Pommes, Bratwurst usw. den Abend ausklingen lassen.
Am 2. Tag konnten die Schüler:innen sich in der Küche beim Backen ausprobieren und haben in der Großküche ein wenig in die Ausbildung geschnuppert.
Nachmittags wurde in der Metallwerkstatt ein Kerzenständer nach Zeichnung gefertigt.
Besonders spannend war es abends sich den Freizeitbereich vom Internat anzusehen. Hier gibt es ein Fitnessstudio, einen Partykeller und vieles mehr. Zudem werden Sportangebote gemacht und in den Wohngemeinschaften kann man den Abend natürlich auch gemeinsam im Wohnzimmer verbringen, was auch wir bei einer Runde Monopoly am Abend taten.
Am Freitagvormittag konnten die Schüler:innen sich noch über den Ausbildungsbereich der Verwaltung informieren und selbst einen Katalog erstellen.
Mittags ging es dann erschöpft aber gut informiert zurück und die erste Schülerin hat ihre Anmeldung auch schon da gelassen :)
(Januar 2020)